Finden
2 Ergebnisse
Nach Entfernung sortiert, ausgehend von Vereinigte Staaten

Hannah Arendt
2012 · Film
1961 nimmt Hannah Arendt im Auftrag ihrer Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, wodurch ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ entsteht. Allerdings stößt es bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.

Operation Finale
2018 · Film
Fünfzehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unternehmen die israelischen Geheimdienste Mossad und Schin Bet – unter Leitung des unermüdlichen Agenten Peter Malkin– den riskanten und streng geheimen Einsatz, den Nazi-Kriegsverbrecher Eichmann zu fassen, der nach dem Fall der Nazis als tot gemeldet wurde. Dieser hat sich aber stattdessen unter falschem Namen nach Argentinien abgesetzt und wohnt und arbeitet in einem Vorort von Buenos Aires mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Während sie den Tagesablauf von Eichmann überwachen, schmieden Malkin und seine Leute Pläne, Eichmann im Schutz der Dunkelheit nahe seiner Wohnung zu entführen. Sie sind entschlossen, den SS-Mann aus Argentinien herauszuschmuggeln und nach Israel zu überführen, wo ihm der Prozess gemacht werden soll. Malkin und Eichmann liefern sich ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel.